Rugby Club Regensburg ist dabei!

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In Deutschland steht uns ein durchaus aufregendes Jahr im internationalen Rugby bevor. Unsere DRV-XV Herren kämpfen um den Klassenerhalt und 7er Rugby wird olympisch. Die DRV 7s Jungs können sogar noch das letzte begehrte Ticket für Olympia in Rio lösen und sind auch auf der großen Bühne der World Series in Hongkong zu sehen. Wieder mit dabei ist unser Physiotherapeut und Vereinsmitglied Alfred M.L. Rucker, der als 7er- Sportphysio der Nationalmannschaft die Jungs auf Schritt und Tritt begleitet. Wir haben uns deshalb vor dem nächsten Camp in Südafrika zu einem kleinen Gespräch mit ihm getroffen.

Wie ist es für Dich als RCR’ler hier auf diesem Weg dabei zu sein?
AR: Es ist durchaus ein stolzes Gefühl den Club hier vertreten zu dürfen und so auch ein klitze-klein-wenig der Welt zu zeigen, dass wir auch in Regensburg Rugby spielen.

Welche Events sind für Dich dieses Jahr besondere Highlights?
AR: Grundsätzlich ist es immer schön mit den Jungs unterwegs zu sein, aber dieses Jahr sind natürlich das jetzt bevorstehende Camp in Südafrika, Hongkong und das Qualifikationsturnier für Rio herausstechende Highlights.

Worauf freust Du Dich speziell in Südafrika?
AR: Was ich so gehört habe treffen wir auch die Blitzbokke, das südafrikanische 7er Team. Darauf bin ich schon ein bisschen gespannt.

Da es ja sehr viele Turniere und Trainings-Camps gibt, ist das doch für einen Physio alleine gar nicht zu stemmen, oder?
AR: Ja, stimmt, wir sind ein Team aus 4-5 Physios, die in ganz Deutschland verteilt sind. Die Day-to-Day Versorgung übernehmen ein bis zwei Kollegen, welche direkt aus Heidelberg sind, am Stützpunkt selbst. Von den beiden anderen kommt einer aus Hannover, einer weiteren Rugby Hochburg, und einer aus Nordhessen. – Und ich aus Regensburg

Wie kann man sich ein Turnier und/oder Trainingslager mit den Jungs als Physio vorstellen?
AR: Ich glaube dass es härter ist als man es sich als Außenstehender vorstellt – für beide Parteien. Im Trainingslager sind es gezielte Trainingseinheiten, bei denen man als Physio meistens dabei ist. Danach sind Behandlungen etc. angesagt, bis es wieder weitergeht. Während der Turniere geht es meist schon ab 6.00 Uhr früh oder sogar eher los, und bis dann der Letzte am Abend eines Turniertages versorgt ist, kann es schon Mitternacht werden. Man darf aber nicht vergessen, dass auch während des Turniertages eine Betreuung und Versorgung durch uns stattfindet. Ein Physiokollege sagte mal zu mir, dass Du als Physio der letzte bist, an den gedacht wird, und der erste, der gebraucht wird

Wir freuen uns auf alle Fälle mehr von Deinen Einsätzen zu hören und sind gespannt, was Du für Eindrücke aus SA mitbringst. Gute Hin- und Rückreise!
AR: Gerne halte ich euch auf dem Laufenden, mal schauen, ob ich das eine oder andere Bild einfangen kann… Bis bald!