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Augsburg holt sich den Meistertitel

Keine Chance gegen den neuen Meister: Für den Rugby Club Regensburg endete das Spitzenspiel am vergangenen Samstag gegen den RFC Augsburg mit einer 7:17-Niederlage – trotz einer Leistungssteigerung der Domstädter nach zuletzt schwachen und von Verletzungspech geplagten Spielen. Die Schwaben dagegen sicherten sich vorzeitig den Meistertitel in der Rugby-Regionalliga Bayern und krönten eine starke Saison. Das Regensburger Team um Headcoach Marc Legras wird die Saison wohl als Tabellendritter abschließen, da Vorjahresmeister Bad Reichenhall die Schwächephase des RCR ausnutzen und noch vorbeiziehen konnte. Trainer Legras zeigte sich als fairer Verlierer und gratulierte Augsburg zum Titel: „Sie waren stärker und vor allem schneller als wir. Glückwunsch zur Meisterschaft.“ Dass die Gäste ausgerechnet in Regensburg den Coup perfekt machen wollten, zeigten sie von Beginn an und setzten den Gastgeber enorm unter Druck. Daraus resultierten zwei Versuche mit einer erfolgreichen Erhöhung und die verdiente 12:0-Pausenführung. Regensburg aber bewiese Moral, kämpfte sich in der Nachmittagshitze mit großem Herz zurück und setzte spielerische Akzente, auch wenn zunächst nichts Zählbares dabei heraussprang. „Die Jungs waren motiviert und hatten Lust, mit Spaß und ohne Druck zu spielen“, meinte Marc Legras, der auch an diesem Spieltag wieder auf einige Stammkräfte aus Verletzungsründen verzichten musste. Augsburg erhöhte im zweiten Durchgang auf 17:0, doch Regensburg konterte ebenfalls mit einem Versuch durch Alexandre Lemaitre und schaffte durch Simon Riepl die Erhöhung. Somit konnten die Regensburger mit dem Endstand von 7:17 zumindest mit erhobenem Hauptes den Platz verlassen. „Wir haben verloren, aber Herz und Seele sind wieder da“, sagte Coach Legras. Nun gilt es, diesen Samstag (14.30 Uhr) auf der heimischen RT-Sportanlage einen versöhnlichen Abschluss zu feiern. Nach einer starken Hinrunde hatten viele Probleme und unglückliche Niederlagen die Regensburger Meisterschaftsträume platzen lassen – gegen München RFC II will sich die Legras-Truppe jedoch angemessen aus der Saison verabschieden. „Gegen München zu gewinnen wäre genial, da es mein letztes Spiel als Trainer für den RCR ist“, so Legras, der im nächsten Jahr kürzer treten wird und einem neuen Trainer Platz macht, der andere Ideen mit sich bringt und neue Impulse für den Regensburger Rugbysport setzt.

Wildschweine verspielen endgültig die Meisterschaft

10302050_801387469873904_636567595497536814_n Es ist wie verhext: Der Rugby Club Regensburg kassierte am Samstag im Auswärtsspiel bei der SG Unterföhring/FFB die dritte Pleite in Folge und steckt damit weiter in der Krise. Die angepeilte Meisterschaft in der Regionalliga Bayern rückt nach der bitteren 10:20-Niederlage gegen die Münchner Vorstädter in weite Ferne. Das Team um Headcoach Marc Legras hat als Tabellenzweiter den Kontakt zu Spitzenreiter RFC Augsburg verloren, der Würzburg deutlich besiegte und seinen Vorsprung auf acht Zähler ausbauen konnte. „Wir tun unser Bestes, aber haben nur mit halbem Herz gespielt. Es ist einfach der Wurm drin, bisher leider ein schlechtes Jahr für uns“, stellte Coach Legras ernüchternd fest. Dem RCR bereiten derzeit die zahlreichen Verletzungsausfälle große Probleme – die Pechsträhne will einfach nicht abreißen. So waren die personell geplagten Regensburger mit einem dezimierten Kader nach Unterföhring angereist und hatten nach dem umkämpften Spiel erneut zwei angeschlagene Spieler zu beklagen. „Durch die vielen Verletzungen ist vor allem unsere Moral gebrochen“, meinte Legras. Der Gastgeber startete besser in die Partie und ging gleich mit einem Versuch sowie einer erfolgreichen Erhöhung mit 7:0 in Führung. Regensburg dagegen lief mit einer Formation auf, die so noch nie zusammengespielt hatte und in den entscheidenden Spielphasen die falschen Entscheidungen traf. Allein für drei Spieler in den Reihen des RCR 2000 war es das erste Rugbyspiel überhaupt. Dennoch steckten die Domstädter nicht auf und verkürzten durch einen Strafkick von Dan Wiltshire noch vor der Halbzeit auf 3:7. Unterföhring blieb aber auch nach dem Seitenwechsel das effektivere Team und erhöhte durch einen Versuch und zwei Strafkicks auf 20:3. Regensburg war geschlagen, in der Folge aber auf Wiedergutmachung aus. Alexandre Lemaitre legte zumindest noch einen Versuch im gegnerischen Malfeld ab und seinem Teamkollegen Wiltshire gelang dabei die Erhöhung – doch die 10:20-Niederlage und damit die Fortsetzung des Negativtrends waren nicht mehr zu verhindern. Regensburgs Trainer hofft jetzt auf ein Ende der Verletzungsmisere und fordert einen Neustart seiner Mannschaft: „Wir werden versuchen das Team mit mehr Spielern, ob erfahren oder nicht, aufzubauen und durch diese Motivation den alten Glanz wieder herzustellen“, so Legras. Die nächste Chance dazu bekommt der RCR in gut drei Wochen: Dann empfängt das Legras-Team am 07. Juni um 14.30 Uhr den Tabellenführer Augsburg an der heimischen RT-Sportanlage zum Showdown.

Verspielt der Rugby Club Regensburg im Saisonendspurt die ersehnte Meisterschaft?

IMG_6795Das Team von Headcoach Marc Legras verlor am Samstag seine Auswärtspartie bei StuSta München II knapp mit 14:22 und musste damit eine Woche nach der Heimniederlage gegen Bad Reichenhall erneut einen herben Rückschlag hinnehmen. Konkurrent Augsburg (44 Punkte) siegte dagegen mit 54:0 deutlich gegen Memmingen und löste damit die Domstädter (41) als Tabellenführer in der Regionalliga Bayern ab. „Wir waren gegen StuSta mit Herz dabei, aber hatten diesmal viel Pech. Es hat am Ende sehr wenig gefehlt “, meinte Coach Legras. Es schien, als hätte sich von Beginn an das Glück gegen Regensburg verschworen. So verfehlte ein RCR-Spieler schon den ersten Strafkick und verpasste es, sein Team in Führung zu bringen und sich damit einen psychologischen Vorteil zu verschaffen. Die Gastgeber aus der bayerischen Landeshauptstadt dagegen verwandelten einen solchen Strafkick und gingen mit 3:0 in Front. Regensburg antwortete prompt mit einem erfolgreichen Versuch durch Ali Tasyürek und Verbindungshalb Simon Riepl gelang die Erhöhung zum zwischenzeitlichen 7:3 aus Sicht des RCR 2000. Dies sollte auch der zu diesem Zeitpunkt zufriedenstellende Halbzeitstand sein. Nach dem Seitenwechsel aber erhöhte München die Schlagzahl und drehte auf: Durch zwei erfolgreiche Versuche und einer gelungenen Erhöhung stellte die Studentenstadt auf 15:7. „Der Gegner war sehr präsent und cool in den Aktionen, wir dagegen aufgeregt und mit zu viel Adrenalin bei der Sache. So kann man kein Spiel gewinnen“, meinte Marc Legras. Sein personell geschwächtes Team zeigt sich seit Wochen schwach in den Gedrängen, traf auch gegen München in wichtigen Spielsituationen die falschen Entscheidungen und ließ die bekannte Kaltschnäuzigkeit vermissen. Zwar schöpfte Regensburg in der Folge noch einmal Hoffnung und verkürzte auf 14:15, weil Alexander Lemaitre einen Versuch legen und Riepl wieder im Anschluss erhöhen konnte. Doch die Münchner bewahrten Ruhe und machten im Gegenzug ebenfalls mit einem erfolgreichen Versuch den 22:14-Heimsieg perfekt. Die Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft ist jedoch noch längst nicht entschieden, zumal die Regensburger noch im direkten Duell gegen Augsburg antreten und das Rennen damit wieder spannend machen könnten. „Wir werden versuchen die restlichen Spiele zu gewinnen und dabei eine gute Figur abzugeben“, kündigte Legras an.

Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft

10321178_794652770547374_6835459670967251482_oDer Rugby Club Regensburg hat im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern gepatzt und am vergangenen Samstag wichtige Punkte liegen gelassen. An der heimischen RT-Sportanlage musste sich das Team um Headcoach Marc Legras überraschend seinem Erzrivalen RFC Bad Reichenhall mit 13:14 geschlagen geben. Die Domstädter (41 Punkte) bleiben zwar weiter an der Tabellenspitze mit zwei Zählern Vorsprung vor dem RFC Augsburg (39), der aber noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Titelverteidiger Bad Reichenhall (29) hängt trotz des Coups in Regensburg auf dem dritten Platz ein Stück zurück. Aufgrund der schwierigen Personallage und einigen verletzungsbedingten Ausfällen war schon vor dem Kick-Off klar, dass es eine harte Nuss gegen die gefürchteten Gäste werden würde. Von Beginn an schlichen sich zu viele Fehler und Ungenauigkeiten in das Regensburger Spiel ein. „Mit ein paar Fehlern weniger hätten wir das für uns entscheiden können. Aber so ist Rugby halt“, meinte Regensburgs Coach Legras. Die fehlende Ruhe in den Aktionen und im Spielaufbau machte sich schnell bemerkbar und so konnte Bad Reichenhall die ersten Punkte erzielen. Durch zwei Penalty-Kicks ging der Gast mit einer 6:0-Führung in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang erhöhten die Regensburger die Schlagzahl und konnten den Rückstand zunächst verkürzen. Steven Weston war mit einem Strafkick erfolgreich und stellte auf 3:6. Doch „Bad Reichenhall war einfach besser und uns hat das Glück gefehlt“, stellte Legras fest. Mit dem ersten erfolgreichen Versuch des Spiels und einem weiteren Strafkick erhöhte der Titelverteidiger auf 14:3. Regensburg aber bewies große Moral und biss sich noch einmal zurück ins Spiel. Alexander Kwasniak und Simon Riepl schafften in der Folge zwei Versuche, doch bei beiden Malen misslang die Erhöhung. So stand am Ende eine bittere und knappe 13:14-Pleite zu Buche. Fakt ist, dass der RCR 2000 die letzten vier Saisonspiele allesamt gewinnen sollte, um im Rennen um die Meisterschaft weiterhin die besten Karten zu haben. „Das Team ist sicher bereit und wird alles tun, um es zu schaffen und sein Glück zu erzwingen“, gibt sich Regensburgs Coach kämpferisch. Er glaubt an die Siegermentalität seiner Mannschaft und schickt zusätzlich ein paar warnende Worte an die Konkurrenten: „Der RCR hat ein Gewinner-Team, wir können unter Druck sehr viel erreichen. Es wäre ein Fehler, wenn uns die Gegner jetzt unterschätzen“, so Marc Legras.

Wildschweine tanken Selbstbewusstsein für den ersten Showdown in der Rückrunde

10015057_10203646190415100_3235233917413649097_o Marc Legras ist derzeit von den Qualitäten seines Teams in besonderem Maße überzeugt und gibt deswegen eine klare Ansage: „Wenn die Jungs wirklich wollen, spielen sie wie Götter“, so der Trainer des Regensburger Rugby-Clubs nach einem weiteren überzeugenden Auftritt seiner Schützlinge auf dem Weg in Richtung Meisterschaft. Der Tabellenführer der Regionalliga Bayern zeigte sich am vergangenen Samstag einmal mehr von seiner besten Seite und unterstrich seine Ambitionen mit einem deutlichen 74:3-Auswärtssieg gegen den Würzburger RK. Dabei erzielte der RCR 2000 auch im zweiten Spiel in der Rückrunde den wichtigen Bonuspunkt, um seine Führung an der Spitze gegen den ebenfalls siegreichen Tabellenzweiten aus Augsburg zu verteidigen. „Ich glaube an mein Team, wir können die Meisterschaft und den Titel nach Regensburg holen“, gibt sich Legras selbstbewusst. Die Regensburger scheinen rechtzeitig vor den Saisonhöhepunkten in Form zu kommen. Als haushoher Favorit war das Legras-Team nach Würzburg gereist, musste aber nach einer nachlässigen Anfangsphase deutlich an Tempo zulegen. Die teilweise noch unerfahrenen Würzburger konnten den Gäste vor allem in den Gedrängen phasenweise Paroli bieten. „Nach 20 Minuten aber hat die RCR-Maschine endlich zu Rollen angefangen“, analysierte Coach Legras. So erarbeitete sich Regensburg eine beruhigende 31:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Donaustädter das Geschehen in tadelloser Manier weiter. Den Regensburgern Marc Olitzscher, Andrès Falcone und Alexandre Lemaitre gelangen jeweils zwei Versuche. Ebenfalls erfolgreich mit einem Versuch waren Alwin Engl, Augustin Dejoie,Daniel Koschemann, Bernardo Henriques, Dan Wiltshire und Johannes Übler. Simon Riepl schaffte zudem fünf Erhöhungen und sein Teamkollege Falcone weitere zwei. Der Würzburger RK schaffte durch einen Freistoß zumindest drei Ehrenpunkte. Die Regensburger stellten somit vor dem Spiel gegen den Tabellendritten RCR Bad Reichenhall am nächsten Wochenende schon einmal ihre Klasse unter Beweis. Am Samstag um 14.30 Uhr empfängt der RCR an der heimischen RT-Sportanlage den großen Rivalen zum spannenden Showdown. „Das wird ein großes Stück für uns. Wir werden sehen, ob wir bereit sind oder nicht“, meint Legras. Seiner Meinung nach werde es in diesem Spiel vor allem auf den mentalen und psychischen Zustand seiner Mannschaft ankommen. Regensburgs Coach aber ist von der Stärke seines Teams überzeugt: „Hoffentlich ist nächsten Samstag wieder ein Tag für Götter“, so Legras.

Wildschweine starten mit deutlichem Sieg in die Rückrunde

jakobMemmingen war für den Regensburger Rugby Club 2000 bisher kein gutes Pflaster: Vor zwei Jahre hatte das Team von Headcoach Marc Legras am letzten Spieltag unglücklich bei den Schwaben verloren und die schon sicher geglaubte Meisterschaft noch an Dauerrivale Bad Reichenhall abgegeben. Spätestens seit diesem dramatischen Saisonfinale galt: Die Memminger Eagles sind für Regensburg sowas wie ein Angstgegner.

Ausgerechnet zum Rückrundenauftakt mussten die Donaustädter am vergangenen Samstag die unangenehme Auswärtsaufgabe in Memmingen antreten. Zudem hatte das Legras-Team zwei Wochen vorher bei einem Testspiel in Linz verloren und war sich seiner aktuellen Form nicht sicher. Der RCR aber sollte seiner Favoritenstellung als Tabellenführer in der Regionalliga Bayern gerecht werden und seine Vormachtstellung unterstreichen. Dass dabei ein überzeugender und deutlicher 72:0-Sieg und damit die geglückte Revanche mitsamt Bonuspunkt heraussprang, machte den erfolgreichen Rückrundenauftakt perfekt.

Von Beginn an gestaltete sich das Kräftemessen zugunsten der Gäste aus Regensburg, die ihre spielerische Überlegenheit auch relativ schnell in erfolgreiche Versuche ummünzten. So führte der RCR durch die Versuche von Augustin Dejoie, Max Danhauser, Alex Kwasniak, Andrés Falcone und Alexandre Lemaitre zur Halbzeit deutlich mit 31:0. Verbindungshalb Simon Riepl schaffte dreimal die Erhöhung. Auch nach dem Seitenwechsel ließ der fortwährende und unwiderstehliche Druck der Regensburger nicht nach. Konstant und dominant spielte der RCR seine größere Klasse aus und war in der Folge vor allem in den Gedrängen besser. Kapitän Dominik Peuker, Andrés Falcone, Quirin Dettlaff, Bernardo Henriques, Simon Riepl sowie zweimal Jacob Weiß legten das Rugby-Ei hinter die gegnerische Malllinie und brachten den 72:0-Sieg unter Dach und Fach. Riepl gelang bei diesen sieben Versuchen zusätzlich dreimal die Erhöhung. Memmingen dagegen schaffte nicht einmal einen Ehrenversuch. „Wir haben die Lust und die nötige Motivation gefunden, um Memmingen zu schlagen“, resümierte ein zufriedener Coach Legras und fügte hinzu: „Ich habe den Jungs gesagt, sie sollten einfach für einander spielen und nicht für sich selbst. Rugby spielt man als Team. Einzelgänger schaffen nichts.“ Weil auch Konkurrent Augsburg sein Spiel zuhause gegen StuSta München II gewinnen konnte, beträgt der Vorsprung der Regensburger auf den Zweiten weiterhin einen Punkt.